nodepressionroom, München

 

„Die Transparenz des Meeres ist mächtig“ (frei nach Jules Michelet)

 

Für mich ist das Meer ein Körper voller flüssiger schleimiger Potentiale. Die Nähe von Entstehung und Abgestorbenem beeindruckt mich. Der Verlust - die Lücke, die durch das Ende besteht, scheint im Flüssigen nicht möglich. In der Fruchtbarkeit des Meeres sehe ich Analogien zur menschlichen Fortpflanzung. Die für mich so naheliegende Auseinandersetzung mit den Inneren des (weiblichen) Körpers, wird oft als grenzüberschreitend empfunden. Doch genau in der Überschreitung im Sinne von George Bataille liegt für mich die Sinnhaftigkeit dieser Begegnung. Der Wunsch nach Kontinuität wird sichtbar.

 

Was wird aus den Potentialen der Körperflüssigkeiten?

 

Milchmeer und Blutblüten sind für Nina Radelfahr zwei wichtige Begriffe der Meeresbeschreibung von Jules Michelet aus der für den nodepressionroom eine installative Zeichnung entstanden ist. Was wäre das Äquivalent zur Gebärmutter im Meer?

 

Im nodepressionroom treten sowohl humane wie marine fließende Potentiale in einen Dialog. Die Aquarelle schwappen von der Wand und Meeresalgen bilden Fetzen des weiblichen Zyklus nach.

 

 

 

CURRENT:

 

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Visuelle und konzeptionelle Arbeiten von Künstlerinnen der GEDOK München

Eröffnung: Donnerstag, 25. Mai 2023, 19 Uhr in der Akademie für Politische Bildung
Buchensee 1, 82327 Tutzing

Nutzen Sie bitte den MVV: Ab München Hbf mit der S6 oder Regionalbahn 35 Minuten bis Tutzing. Dort Buslinien 958/978 bis Haltestelle Klenzestraße

Begrüßung: Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung.
Lotte van den Hoogen, 2. Vorstand der GEDOK München e.V.
Musik: Masako Ohta (Indisches Harmonium), Christoph Nicolaus (Steinharfe), Naoto Yamagishi (Percussion).
Kuratorinnen: Inge Kurtz, Penelope Richardson

Künstlerinnen der GEDOK München:

Adidal Abou-Chamat, Stella Bach, Silke Bachmann, die 4 Grazien, Krisztina Dósza-Farkas, Ruth Effer, Renate Gehrcke, Sabine Groschup, Ludowika Huber, Monika Humm, Lisa Hutter-Schwan, Claude Jones, Kirsten Kleie, Eva Kolmar, Carmen Kordas, Inge Kurtz, Patricia Lincke, Ina Loitzl, Hertha Miessner, Iris Nölle-Wehn, Ulrike Prusseit, Nina Radelfahr, Penelope Richardson, Martina Salzberg, Katharina Schellenberger, Susanna Schwarz, Julia Smirnova, Ursula Steglich-Schaupp, Cosima Strähhuber.

Ausstellung:
Mai 2023 bis Mai 2024, Mo – Fr von 8 – 17 Uhr
www.20positionen.wordpress.com

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© Nina Radelfahr 2024